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Wetterauer Zeitung – »Schlitzer« Patrick Wolf wird in Kürze vor Gericht gestellt
Patrick Wolf muss sich in Kürze vor dem Landgericht Gießen wegen unerlaubten Handels und Einführens von Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge verantworten. Wolf wurde die Anklageschrift zugestellt, über den Termin für die Hauptverhandlung entscheidet nun das Landgericht, teilte Ute Sehlbach-Schellenberg von der Staatsanwaltschaft Gießen auf WZ-Nachfrage mit. Laut dessen Sprecher Dr. Dietwin Johannes Steinbach könnte das im Mai der Fall sein. Aller Voraussicht nach werden dann auch weitere Verfahren wegen des Verdachts der Volksverhetzung, der Körperverletzung und des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr mitverhandelt. Die Mindeststrafe sieht zwei Jahre Gefängnis vor. Wolfs mutmaßlicher Komplize beim Drogenschmuggel, ein 22-Jähriger, wurde im Oktober zu einem Jahr und sechs Monaten auf Bewährung verurteilt.…
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Nein zur Hessen-NPD in Altenstadt
Verein ruft zur Teilnahme an Gegenveranstaltung auf! Die Wetterau ist kein Platz für Rechtsextremisten Am 24.3.2012 von 13.00-16.00 Uhr findet der Landesparteitag der NPD im Ortsteil Waldsiedlung der Gemeinde Altenstadt in der Philipp-Reis-Straße 7 statt. Der Verein „Grätsche gegen Rechtsaussen e.V.“ ruft alle Demokraten dazu auf, am 24. März in Altenstadt, an der geplanten Gegenveranstaltung teilzunehmen. Das Bündnis90/Die Grünen, Ortsverband Altenstadt, hat eine Gegenveranstaltung angemeldet und genehmigt bekommen. Sie findet zwischen 14.00 und 16.00 Uhr auf dem Josef-Schulmeister-Platz statt. Der Platz liegt Herrnstr./Ecke Finkenweg, gut 100 m vom Dorfgemeinschaftshaus, in der Philipp-Reis-Str., entfernt. Der Verein „Grätsche gegen Rechtsaussen e.V.“ unterstützt ausdrücklich diese Gegenveranstaltung in Altenstadt und wird auch daran teilnehmen!…
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Frankfurter Neue Presse – Er schaut Rechten auf die Finger
Andreas Balser kämpft für eine multikulturelle Wetterau – und muss dafür Bedrohungen verkraften Von Thomas Kopp Andreas Balser aus Friedberg sind politisch Rechte seit vielen Jahren ein Dorn im Auge: Er setzt auf Bildung und sucht das Gespräch, um vor allem junge Leute von rechten Rattenfängern wegzubringen. Für sein Engagement wird er des öfteren beleidigt, er erhält Drohungen auf der Straße. „Das ist normal“, sagt er. Doch nicht normal ist der jüngste Auswuchs. Im Nachgang zu einem bildunspolitischen Auftritt in Bad Nauheim erhielt er eine Bombendrohung über Facebook (vergleiche auch unten stehenden Bericht „Die Furcht vor Trittbrettfahrern“). Die Bedrohung wurde von einem Protagonisten der rechten Szene, Patrick W. aus Echzell,…
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Frankfurter Neue Presse – Als der „Schlitzer“ ins „Brausebad“ einlud
Eigentlich stammt Patrick W. aus Florstadt. Mit seinen Eltern zog er nach Dieburg, dann kam er zurück in die Wetterau, kaufte sich eine Hofreite in Echzell. Die war in den vergangenen Jahren Schauplatz einiger polizeirelevanter Szenen und äußerst fragwürdiger Partys. W. nennt sich selbst „Schlitzer“. Hintergrund: schon als Jugendlicher soll er einen Ausländer mit dem Messer traktiert haben. Jetzt ist W. 26 Jahre und mehrfach aktenkundig. Wegen Volksverhetzung, Körperverletzung und gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr (W. soll versucht haben, den Sohn einer gegen rechts engagierten Nachbarin zu überfahren). Er musste deswegen elektronische Fußfesseln tragen. Zwei Bewährungsstrafen wurden widerrufen, W. musste jetzt ins Gefängnis. Grund: Er wurde nach seiner Rückkehr aus…
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fluter. – »Braune Ortschaften?«
Abgeschiedenheit und Nähe machen die Provinz für Nazis attraktiv Dörfer sind anders als Städte. Auf dem Land kennt meist jeder jeden und so weiß man, wenn der ältere Nachbar, die freundliche Frau an der Edekakasse oder der beliebte Rechtsanwalt rechtsextreme Meinungen und rassistische Vorurteile haben – nur gesprochen wird meist wenig darüber. „Rechtsextremes Gedankengut wird von einer schweigenden, eher konservativ denkenden Mehrheit geduldet und niemand so schnell aus der Gemeinschaft ausgeschlossen, nur weil er ein ‚bisschen‘ anders denkt als die Masse“, sagt Thomas Alber, Koordinator des Lokalen-Aktionsplans „Toleranz fördern Kompetenz stärken“ (LAP) in den hessischen Kommunen Echzell, Florstadt, Reichelsheim und Wölfersheim. Es sind Orte, in denen sich Menschen gegen rechtsextremes…
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Wetterauer Zeitung – »Schlitzer« Patrick Wolf ist seit Montag wieder in Haft
Patrick Wolf sitzt seit Montag wieder im Gefängnis, nachdem seine beiden Bewährungsstrafen widerrufen worden sind. Das teilte die Staatsanwaltschaft in Gießen am Dienstag auf Nachfrage der WZ mit. Der Widerruf der Strafaussetzung zur Bewährung sei im Hinblick auf das größere Betäubungsmittel-Verfahren erfolgt, das anhängig sei, informierte Sprecherin Ute Sehlbach-Schellenberg. Der sogenannte Schlitzer war Anfang Juli 2011 festgenommen worden, weil er mit fünf Kilo Drogen im Gepäck erwischt worden war. Mitte November war der Haftbefehl gegen Auflagen außer Vollzug gesetzt worden. Seither musste der 26-Jährige eine Fußfessel tragen.Diese Sicherheitsvorkehrung ist nun nicht mehr nötig. Der 26-Jährige habe sich am Montag freiwillig gestellt, nachdem er »entsprechend geladen« worden war, sagte Sehlbach-Schellenberg. Die…
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Wetterauer Zeitung – »Bedrohung im strafrechtlichen Sinn prüfen«
Nach Kritik: Polizeisprecher Reinemer konkretisiert seine Aussage zu Bombendrohung gegen Antifa-BI-Vorsitzenden Nach der Bombendrohung gegen den Antifa-BI-Vorsitzenden konkretisiert Polizeisprecher Jörg Reinemer, was er mit der Aussage gemeint hat: Es werde gegen Unbekannt ermittelt, aber auch geprüft, ob der Wortlaut überhaupt eine Bedrohung darstelle. Er habe sich auf die rein strafrechtliche Bedeutung des Wortlauts bezogen, und die unterscheide sich von dem, was man umgangssprachlich unter Bedrohung verstehe, sagt Reinemer. Auf Facebook war gepostet worden, der Antifa-BI-Referent werde sich »wundern, wenn sein Auto mit ihm in die Luft fliegt, weil ein wenig zu viel Sprengstoff unterm Auto deponiert wurde«. Uwe Hartwig, der Vorsitzende der Lagergemeinschaft Auschwitz, hatte gerügt, Reinemers Aussage sei »eine…
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Frankfurter Rundschau – Bedrohung unterschätzt
Antifaschisten kritisieren Polizei Eine „Tendenz zur politischen Einäugigkeit“ wirft der Vorsitzende der Lagergemeinschaft Auschwitz, Uwe Hartwig, der Wetterauer Polizei in einem Schreiben an Hessens Innenminister Boris Rhein (CDU) vor. Hartwig bezieht sich auf eine Aussage der Sprechers der Wetterauer Polizei Jörg Reinemer nach einer Bombendrohung gegen den Vorsitzenden der Antifaschistischen Bildungsinitiative Wetterau Andreas Balser. Reinemer hatte gesagt, es müsse geprüft werden, ob der Wortlaut überhaupt eine Bedrohung darstelle. „Nach zehn faschistisch motivierten Mordtaten in der Bundesrepublik und nach schon lange bekannten Einschüchterungen von Aktivisten gegen Rechtsextremismus in der Wetterau ist die Mitteilung des Polizeisprechers eine Katastrophe“, meint Hartwig. Der Echzeller Verein „Grätsche gegen Rechtsaußen“ hat sich dieser Kritik angeschlossen. Auch…
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Wetterauer Zeitung – Hartwig: Aussage der Polizei zu Drohung ist »eine Katastrophe«
An den hessischen Innenminister Boris Rhein hat sich der Vorsitzende der Lagergemeinschaft Auschwitz, Uwe Hartwig (OberMörlen) gewandt. Im kürzlich erschienen WZ-Artikel über die Drohung im Internet gegen den Wetterauer Antifa-BI-Vorsitzenden war ihm ein Zitat von Polizei-Pressesprecher Jörg Reinemer sauer aufgestoßen: »Die Polizei ermittelt gegen Unbekannt, prüft aber auch, ob der Wortlaut überhaupt eine Bedrohung darstellt. « Hartwig: »So wie der Satz singulär steht, vermittelt er den Eindruck, dass die Friedberger Polizei sich der Bedrohung, die von den Wetterauer Rechtsextremisten schon lange ausgeht, nicht sicher ist. « In einem Internet-Forum hatte gestanden, der Antifa-BI-Chef möge sich nicht wundern, wenn er mit seinem Auto in die Luft flöge, weil ein wenig zu…
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Brief der Lagergemeinschaft Auschwitz an Boris Rhein
Der am 7. März 2012 erschienene Artikel der Wetterauer Zeitung „Bombendrohung gegen Antifa-BI-Vorsitzenden“ veranlasste die Lagergemeinschaft Auschwitz – Freundeskreis der Auschwitzer e.V. zu einem Brief an den amtierenden Innenminister Boris Rhein. Mit freundlicher Zustimmung der Lagergemeinschaft Auschwitz – Freundeskreis der Auschwitzer e.V. veröffentlichen wir diesen Brief mit der Bitte an die Presse dies ebenfalls zu tun. „Sehr geehrte Damen und Herren der Presse, die Aussage des Friedberger Polizeisprechers im Zusammenhang mit der Bombendrohung gegen den Vorsitzenden der Antifa-BI Fbg.e.V. hat Herrn Uwe Hartwig von der Lagergemeinschaft Ausschwitz zu beiliegendem Brief an den Hess. Staatsminister Rhein veranlasst, den er an das Ministerium des Inneren und für Sport geschickt hat.Zitat des …




















