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Kreis-Anzeiger – „Lassen sie uns mit Beitritt ein Zeichen setzen“
Stadt Reichelsheim wird Mitglied im Verein „Grätsche gegen Rechtsaußen“ – Diskussion ruft Kopfschütteln hervor (ida). Kopfschüttelnd verfolgten rund 20 Zuhörer und die meisten Parlamentarier bei der jüngsten Sitzung in der Sport- und Festhalle Dorn-Assenheim die Diskussion über den von der SPD beantragten Beitritt der Stadt Reichelsheim zum Verein „Grätsche gegen Rechtsaußen“. Die stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Wiltrud Risch-Laasch begründete den Antrag. Der Verein habe sich gegründet, weil es in Echzell-Gettenau Rechte Bewegungen gäbe. Dort würden Partys in Räumen gefeiert, die wie Gaskammern gestaltet seien. Einem Nachbarn sei im Streit die Hose heruntergezogen und die Szene als Video ins Internet eingestellt worden. Der Verein wende sich an alle Wetterauer. „Er will das demokratische…
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Wetterauer Zeitung – Reichelsheim wird Mitglied bei »Grätsche«
(dab). Die Stadt soll Mitglied im neuen Verein »Grätsche gegen Rechtsaußen« werden. Das haben die Stadtverordneten am Dienstagabend in ihrer jüngsten Sitzung in der Sport- und Festhalle Dorn-Assenheim beschlossen — allerdings nicht einstimmig. Für die antragstellende SPD begründete Dr. Wiltrud Risch-Laasch das Anliegen. Reichelsheim solle dem Echzeller »Verein zur Förderung demokratischen Bewusstseins« aus zwei Gründen beitreten, noch dazu als direkter Nachbar. Einerseits solle den Rechtsextremisten in Gett-nau die Basis entzogen werden, indem man im Gegenzug für eine breite Unterstützung der »Grätsche gegen Rechtsaußen« sorge. Andererseits beabsichtige man eine Signalwirkung, dass auch in Reichelsheim kein Platz für Rechte sei. »Man muss gegen Rechte vorgehen, wo und wann man sie trifft«, fasste…
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Wetterauer Zeitung – Linke spenden 500 Euro an »Grätsche«
Junger Verein gegen Rechtsaußen will Filmabende und Lesungen organisieren (pn-i/dab). Die Wetterauer und Hessischen Linken haben dem Echzeller Verein »Grätsche gegen Rechtsaußen« 500 Euro gespendet. Dies sei als Würdigung des bereits gezeigten Engagements und zugleich als Ansporn und Unterstützung für weitere Aktivitäten zu verstehen, sagte Peter Zeichner, als er »Grätsche«-Kassierer Kurt Rühl den Scheck überreichte. Vertreter der Linken aus dem Kreisvorstands und Kreistag hatten die jüngste Sitzung der früheren Bürgerinitiative »Grätsche gegen Rechtsaußen« zum Anlass genommen, um sich über die die aktuelle Arbeit zu informieren. Zeichner und Karlheinz Hofmann begrüßten die erfolgte Organisationsänderung zu einem »Verein zur Förderung demokratischen Bewusstseins«. Die ehemalige BI setze damit ein erfreuliches Signal der Verstetigung…
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Wetterauer Zeitung – Ziel: 270000 Euro für Kampf gegen Rechts erhalten
Florstadt und Echzell wollen am Bundesprogramm »Toleranz fördern — Kompetenz stärken« teilnehmen (chh). Echzell geht weiter gegen rechtsextreme Tendenzen in der Gemeinde vor. Neben dem Verein »Grätsche gegen Rechtsaußen«, der mit einem Festival überregional für sein Anliegen geworben hat, machen die Politiker gegen fremdenfeindliche Strukturen mobil. Bürgermeister Dieter Müller hat am Montag bei der Gemeindevertretersitzung verkündet, dass sich Echzell gemeinsam mit Florstadt um Gelder des Bundesförderprogramms »Toleranz fördern – Kompetenz stärken« beworben hat. Durch das Programm können Kommunen bis zu 270 000 Euro – verteilt über drei Jahre erhalten, um rechtsextremistische Bestrebungen bei jungen Menschen zu bekämpfen, wie Bürgermeister Müller am Montag gegenüber der WZ erläuterte. Ziel sei es, Strategien…
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Wetterauer Zeitung – Thema Wiesengasse »Wieso greifen die Behörden nicht ein?«
(pm/dab). »Wie lange soll es in der Wiesengasse noch so weitergehen, bis hier tatsächlich eingegriffen wird?«, fragt der Verein »Grätsche gegen Rechtsaußen« in einer Pressemitteilung. Grund dafür ist ein WZ-Artikel vom 12. Oktober 2010 (»Nachbarschaftsstreit beschäftigt nun auch RP«), der die Kamera-Überwachung in besagter Straße in Gettenau thematisiert. Nachdem Anfang Juli ein Video im Internet aufgetaucht war, das eine gewalttätige Auseinandersetzung zwischen zwei Nachbarn zeigt, hat sich das Regierungspräsidium in Darmstadt eingeschaltet. Auslöser waren, so die Auskunft der Behörde, zwei Beschwerden, die gegen beide Nachbarn eingegangen sind: Sie sollen den öffentlichen Raum überwachen, lautet der Vorwurf, was Privatpersonen aber verboten ist. Manfred Linss, Vize-Vorsitzender von »Grätsche gegen Rechtsaußen«, betont in…
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Wetterauer Zeitung – Florstadt tritt »Grätsche gegen Rechtsaußen« bei
Gemeinsamer Antrag aller Fraktionen: »Wir als demokratische Parteien lehnen extreme Gruppierungen ab« (chh/dab). Beim Antrag der GrünenFraktion, die Stadt solle beim Echzeller Verein »Grätsche gegen Rechtsaußen« Mitglied werden, herrschte unter den Fraktionen eine so große Einigung, dass sie vor der Parlamentssitzung beschlossen, den Antrag gemeinsam vorzubringen. »Das ist ein Signal. So etwas, was in Echzell passiert, wollen wir nicht«, sagte Gerhard Salz für die Grünen mit Blick auf eine rechtsextreme Gruppierung, die in Gettenau aktiv ist. Auch der SPD-Vorsitzende Stefan Lux warb für die Mitgliedschaft im Verein »Grätsche gegen Rechtsaußen«: »Wir als demokratische Parteien lehnen so etwas wie in Echzell ab.« Das Votum fiel einstimmig aus. Vertrag mit Verlag läuft…
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Frankfurter Rundschau – Vergasung als Partygag
Von Julia Müller Zwischen römischen Zeichen und Wikingersymbolen hat Patrick W. auf dem Oberarm eine „88“ tätowiert. Im braunen Zahlencode steht das für „Heil Hitler“. In seinem Nacken blitzt ein „C18“ hervor. Es ist das Zeichen der neonazistisch-terroristischen Gruppierung „Combat 18“ (Kampf Adolf Hitler), die gewillt ist, politische Gegner auch mit Gewalt zu bekämpfen. „Ich habe noch viel Schlimmeres tätowiert. Das hat aber nach außen hin niemand zu sehen“, sagt der 24-Jährige und lacht. Das tut er im Gespräch immer dann, wenn ihn seine eigenen Aussagen amüsieren oder er mehr von sich preisgibt, als er geplant hat. An seinem Hoftor in Echzell (Wetterau) pappt ein Sticker seiner Gruppe mit dem…
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Wetterauer Zeitung – Unterstützung für Echzell oder alles nur Schau?
SPD wundert sich, warum die CDU gemeinsamen Antrag für »Grätsche«-Beitritt nicht mittragen will (en). Die Fraktionen der SPD, der FWG und der Grünen haben zur nächsten Sitzung der Gemeindevertretung (am kommenden Montag) einen gemeinsamen Antrag eingebracht: Die Gemeinde Wölfersheim möge Mitglied im Echzeller Verein »Grätsche gegen Rechtsaußen« werden.Vor allem die SPD wundert sich, warum die CDU nicht zum Mitmachen zu bewegen ist. Begründet wird der Antrag damit, dass Wölfersheim selbst unliebsame Erfahrungen mit »intoleranten rechten Aktivitäten« gemacht habe und noch immer drei NPD-Vertreter im Gemeindeparlament »klammheimlich den Rechtspopulismus schüren«. Man wolle, so SPD-Fraktionschef Karl Ernst Pulkert, die Bestrebungen der Nachbargemeinden für gewaltfreien demokratischen Umgang miteinander gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit in…
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Wetterauer Zeitung – Nachbarschaftsstreit beschäftigt nun auch RP
Regierungspräsidium geht Beschwerden nach: Zwei Anwohner der Wiesengasse überwachen vermutlich die Strasse (dab). Seit Anfang Juli ein Video im Internet aufgetaucht ist, das eine gewalttätige Auseinandersetzung zwischen Nachbarn in der Wiesengasse zeigt, beschäftigt sich auch das Regierungspräsidium in Darmstadt mit dem Vorfall. Denn das Video ist offenkundig mit einer Kamera aufgenommen worden, mit der einer der beiden Nachbarn nicht nur seinen eigenen Hauseingang beobachtet, sondern die komplette Straße. Das Problem dabei: Die Überwachung des öffentlichen Raums ist Privatpersonen verboten. »Die Straße ist ein öffentlicher Raum, in dem sich jeder frei bewegen können soll«, erklärte Renate Hillenbrand-Beck von der Abteilung Datenschutz beim Regierungspräsidium auf WZ-Nachfrage. Nur die Polizei dürfe den öffentlichen…
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Haben wir aus der Geschichte gelernt?
Leserbrief zu: 58-Jähriger von Rechtsextremen angegriffen, Wetterauer Zeitung vom 8. Juli 2010 Martin Niemöller, ev. Geistlicher und Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus, sagte im Rückblick auf die schrecklichen Ereignisse des 3. Reiches: „Als sie die Juden holten, habe ich nicht protestiert, denn ich war ja Christ… als sie die Sozialdemokraten holten, da habe ich auch nicht protestiert, denn ich war ja kein Sozialdemokrat… als sie die Katholiken holten, habe ich nicht protestiert, denn ich war ja Protestant… als sie mich holten, war niemand mehr da der protestieren konnte!“ Doch halt, es geht nicht nur um die Vergangenheit – heute versucht der braune Mob immer wieder Fuß zu fassen-, bei uns! In…




















