Presseberichte
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Wetterauer Zeitung – »Der Rechtsstaat hat Flagge gezeigt«
Nachdem das Landgericht Gießen Patrick Wolf unter anderem wegen Drogenhandels und Volksverhetzung zu sechs Jahren und drei Monaten Haft verurteilt hat, herrscht Erleichterung bei den Menschen, die sich gegen die rechtsextremen Aktivitäten des »Schlitzers« engagiert haben. Einige von ihnen sind Echzells Bürgermeister Dieter Müller und Ordnungsamtsleiter Thomas Alber, der Grätsche-Vorsitzender Manfred Linss und der Vorsitzende der Antifaschistischen Bildungsinitiative (Antifa-BI), Andreas Balser. In einem sind sie sich einig: Die Aufklärungsarbeit in der Wetterau ist mit dem Urteil noch lange nicht zu Ende. Bürgermeister Müller ist »überrascht über die Höhe des Strafmaßes«; das Urteil liege nahe an der Forderung der Staatsanwaltschaft (sieben Jahre und vier Monate). Auch wenn für die Echzeller Verwaltung,…
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Wetterauer Zeitung – Resigniert nimmt »Schlitzer« Urteil zur Kenntnis
Patrick Wolf muss für sechs Jahre und drei Monate hinter Gitter. Nach mehrmonatigem Prozess verurteilte die siebte Strafkammer am Landgericht Gießen den rechtsextremen »Schlitzer« am Montag wegen Drogenhandel, Beleidigung, Volksverhetzung und Verstößen gegen das Waffengesetz. Das Strafmaß liegt geringfügig unter der Forderung der Staatsanwaltschaft. Wolf nahm das Urteil sichtlich resigniert zur Kenntnis. Mit hängenden Schultern und unter Vermeidung jeden Blickkontakts mit den zahlreichen Zuschauern und Medienvertretern lauschte er der fast einstündigen Urteilsbegründung des vorsitzenden Richters Dr. Dietwin Johannes Steinbach. Die siebte Strafkammer hat den als »Schlitzer« in der Wetterau bekannten Neonazi wegen insgesamt 40 Drogendelikten, zwei Fällen von Volksverhetzung, Verstoß gegen das Waffengesetz und Beleidigung verurteilt. Es sei ein »regelrechtes…
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Kreis Anzeiger – Volksverhetzung, Drogen, Waffen und wenig Glaubhaftes
Die Hofreite war „ein wahres Drogenimperium und regionales Zentrum für rechtsradikale, menschenverachtende Überzeugungen“. Jenen, die geglaubt hatten, der Mann aus Echzell habe mit Drogen, Waffen und antisemitischen Tattoos nur provozieren wollen, erteilten die Richter mit dem gestrigen Urteil eine Absage: Sechs Jahre und drei Monate muss der 27-Jährige nun hinter Gitter. Vom „Mehrfachtäter“ sprach der Vorsitzende Richter, Dr. Dietwin Johannes Steinbach, nachdem er die allein 40 Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz und „die Vielzahl an verschiedenen Waffen, mit denen der Angeklagte im Schießzimmer und im Partyraum seines Anwesens herumgeballert hat“, aufgezählt hatte. Darüber hinaus geht das Urteil der Siebten Strafkammer des Landgerichts von einer Beleidigung – der 27-Jährige hatte den Mitarbeiter…
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Frankfurter Neue Presse – Volksverhetzung und Drogendelikte
Gießener Landgericht schickt Wetterauer Rechtsradikalen für sechs Jahre und drei Monate ins Gefängnis. Der einstige Anführer der rechten Szene in der Wetterau, ein 27-Jähriger aus Echzell, ist verurteilt worden. Er muss für seine zahlreichen Drogendelikte, für die Verstöße gegen das Waffengesetz, wegen Volksverhetzung und wegen Beleidigung für sechs Jahre und drei Monate ins Gefängnis. Von den ursprünglich über 70 Anklagepunkten waren im Laufe der 16 Verhandlungstage seit Mitte August fast 30 wegen Geringfügigkeit oder weil ihm die Taten nicht nachgewiesen werden konnten, eingestellt worden. Am Ende blieben 44 Straftatbestände übrig, für die das Gießener Landgericht eine Strafe von sechs Jahren und drei Monate als angemessen, aber auch als ausreichend ansah. …
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Frankfurter Rundschau – Sechs Jahre für den Schlitzer
Das war’s fürs erste mit den „Gaskammer-Partys“ in der Wetterau: Der 27 Jahre alte „Deutschnationale“ Patrick W. aus Echzell wandert für sechs Jahre und drei Monate hinter Gittern. Vor allem wegen seiner Drogengeschäfte. Regungslos und in sich zusammengesunken sitzt Patrick W. da, der Blick starr, die Augenbrauen hochgezogen, die Stirn in Falten. Für sechs Jahre und drei Monate soll der 27-Jährige in Haft. So lautet das Urteil gegen den als „Schlitzer“ bekannten Rechtsextremisten aus Echzell. Die Staatsanwaltschaft hatte eine Freiheitsstrafe von sieben Jahren und vier Monaten gefordert. Die Verteidigung hatte vier Jahre und fünf Monate beantragt. Nicht nur ein „Drogenimperium“ habe der Angeklagte in seiner Hofreite und seinem Tattoo-Studio aufgebaut,…
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Wetterauer Zeitung – Patrick Wolf zu mehrjähriger Haftstrafe verurteilt
Patrick Wolf ist am Montag in Gießen wegen Verstößen gegen das Waffengesetz, wegen Volksverhetzung und Drogenhandels zu sechs Jahren und drei Monaten Haft verurteilt worden. Das Landgericht sprach den 27-jährigen »Schlitzer« aus Echzell nach rund vier Verhandlungsmonaten unter anderem schuldig, Waffen wie eine Maschinenpistole und ein Schrotgewehr besessen zu haben. Zudem hatte er in zahlreichen Fällen mit Amphetaminen, Ecstasy oder »Crystal« gedealt. Die Richter waren auch überzeugt, dass der Angeklagte einen Partyraum mit Duschköpfen und Schildern wie in einem Konzentrationslager ausgestattet hatte. © Wetterauer Zeitung 3.12.2012 Frankfurter Rundschau – Die Schlitzer-Story Frankfurter Rundschau – Unverblümte Menschenverachtung T-Online – Vom Drogenhandel bis zu „Gaskammerpartys“ Frankfurter Rundschau – Der Schlitzer packt…
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Frankfurter Rundschau – Die Schlitzer-Story
Nach geschlagenen vier Monaten und 16 Verhandlungstagen und zig Monaten wird heute das Urteil gegen den „Deutschnationalen“ Patrick W., genannt „Schlitzer“, gesprochen. Das vorläufige Ende der Story um eine armselige braune Existenz zwischen Drogendeals und Gaskammer-Partys. An fast allen Verhandlungstagen ist er da, der junge Mann im Zuschauerraum. Und wenn er mal nicht da ist, löchert er beim nächsten Termin die Journalisten oder Vertreter der Antifa, was denn alles passiert sei. Er habe den Beginn des Prozesses verfolgt, jetzt wolle er auch wissen, wie die Geschichte ausgehe. Er könnte sich auch Gerichts-Shows im Fernsehen anschauen. Doch warum sich über fiktive Fälle gruseln, wenn die Realität zuweilen noch erschreckender und absurder…
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Frankfurter Rundschau – Unverblümte Menschenverachtung
Der rechtsradikale Patrick W., derzeit in Gießen unter Anklage wegen zig Vergehen, wollte angeblich aus der rechten Szene raus, wie er beteuert. Das hessische Ausstiegs-Programm „Ikarus“ wollte ihn aber nicht. Die Begründung ist praktisch ein Urteil. Er wolle keinen Kontakt mehr haben zu seinen rechten Kumpels, er wolle sich überhaupt zurückziehen aus der Szene. Das hatte Patrick W., der sich „Schlitzer“ nennen lässt und bislang als Kopf der braunen Truppe „Old Brothers“ galt, vor einer Woche am 14. Verhandlungstag seines Prozesses am Landgericht Gießen erklärt. Bereits im Dezember 2011 habe er sich deshalb an das hessische Landeskriminalamt (LKA) gewandt und um Aufnahme in das Programm des „Informations- und Kompetenzzentrums Ausstiegshilfen…
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T-Online – Vom Drogenhandel bis zu „Gaskammerpartys“
Das Strafregister, das dem Neonazi aus Echzell im hessischen Wetteraukreis zur Last gelegt wird, ist lang: Mehrfacher Drogenhandel mit nicht unbeträchtlichen Mengen, Verstöße gegen das Waffenrecht und das Kriegswaffenkontrollgesetz, Volksverhetzung und Beleidigung werden dem 27-jährigen Betreiber eines Tätowierstudios vorgeworfen. Nach 15 Verhandlungstagen spricht das Landgericht Gießen am Montag (3. Dezember) das Urteil gegen den Rechtsextremisten, der sogar „Gaskammerpartys“ veranstaltet haben soll. Geht es nach Staatsanwältin Yvonne Vockert muss der Angeklagte anschließend für sieben Jahre und vier Monate ins Gefängnis. Dieses Strafmaß forderte sie in ihrem Plädoyer am vergangenen Montag. Verteidiger Jürgen Häller hält dagegen eine niedrigere Freiheitsstrafe von maximal vier Jahren und fünf Monaten für schuldangemessen und ausreichend. Immerhin hätte…
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Frankfurter Rundschau – Der Schlitzer packt aus
Das Landgericht Gießen überzieht den Neonazi Patrick W. mit Klage um Klage. Das Leben des 27-Jährigen gerät endgültig aus allen Fugen. Und deshalb redet er nun. Wie ein Wasserfall… der in einer Kloake endet. Sein Leben sei derzeit „die absolute Katastrophe“: Haus weg, Tattoo-Studio weg, Auto weg. Nicht, dass er mit alledem momentan viel anfangen könnte im Knast, wo er seit März nach Aufhebung von zwei Bewährungsstrafen sitzt. Doch auch Freunde seien weg. Und „im Prinzip“ auch seine Frau, bedauert Patrick W., genannt „Schlitzer“, am zwölften Verhandlungstag. Seit August muss sich der 27-jährige Neonazi aus Echzell vor dem Landgericht Gießen verantworten. Sieben Anklagen wurden für den ursprünglich auf zehn Sitzungstage…
























