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Wetterauer Zeitung – »Grätsche« beteiligt sich an Kosten für jüdisches Mahnmal
Mit einer 500-Euro-Spende hat sich der Verein »Grätsche gegen Rechtsaußen« an den Kosten für das jüdische Mahnmal in Echzell beteiligt. Das Mahnmal soll in würdiger und gebührender Weise an die jüdischen Menschen erinnern, die einst in Echzell gelebt haben und von denen viele in Konzentrationslager deportiert und ermordet wurden. Ihre Namen sind im Sockel des Mahnmals eingraviert. Vor allem jungen Menschen soll das Kunstwerk von Alf Seckel zeigen, welche Folgen Rassismus und Faschismus haben können. Daher hoffen die Grätsche-Mitglieder, dass sich noch viele Menschen und Institutionen mit Spenden an den Kosten beteiligen, damit bald alle geplanten Figuren fertiggestellt werden können, sagte Vorsitzender Manfred Linss. © Wetterauer Zeitung 27.03.2014
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„Netzwerk gegen Rechts“
Selbstverständnis ist erarbeitet Im Februar trafen sich erstmals 17 Wetterauer Organisationen, um den Aufbau eines Netzwerks gegen Rechts zu organisieren. Im Rahmen von zwei Fachvorträgen und zwei Workshops wurden dabei die Erfordernisse für den Aufbau eines Netzwerks erarbeitet. Als Ergebnis des ersten Treffens wurde vereinbart, dass zunächst das grundlegende Selbstverständnis wie auch die Struktur des Netzwerks erarbeitet und vereinbart werden muss. Im März trafen sich die Organisationen nun erneut, um sich ein Selbstverständnis zu geben und erste Strukturen aufzubauen. Hierbei wurden sie wieder unterstützt vom Beratungsnetzwerk Hessen. Die Vertreter der Organisationen vereinbarten folgende Punkte: Das Netzwerk setzt sich zum Ziel gemeinsame Aktionen durchzuführen, sich gegenseitig zu unterstützen, Aufklärung und Präventionsmaßnahmen…




